Bei der Diskussionsveranstaltung am 27. Januar 2004 in Herten bestritt Prof. Dr. W. Schlosser kategorisch die Ähnlichkeit des Sternenhimmels "unter uns" mit dem tatsächlichen: "Ich male Ihnen da überall einen Sternenhimmel rein," dozierte er und mochte sich nicht so recht mit den Rückfragen der Autoren anfreunden. Natürlich konnte er (wegen der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit) der Aufforderung von Dr. H. Knorr, dies auch zu zeigen, das nur sehr eingeschränkt tun.

Er deutete auf eine Konstellation, die dem Wagen ähnlich sähe, mochte aber nicht den Versuch unternehmen, daneben ein weiteres, passendes Sternbild zu finden, erst recht nicht ein Achsensystem daraus zu entwickeln. Dies gibt uns Anlass, der Diskussion über die Abbildungsähnlichkeit ein breiteres Forum zu geben.
Die Autoren behaupten, dass in die von ihnen gefundene Verteilung der ältesten Kirchen Südwestfalens nur eine Abbildungsvorschrift passt, nämlich der von ihnen postulierte Sternenhimmel aus dem späten Neolithikum. Die Aufforderung geht an die Leser dieses Portals: Helfen Sie uns, die Autoren zu widerlegen!
Wie? Das ist ganz einfach! Mit einem Mausklick auf das Bild können Sie die Grafik dieses Artikels in hoher Auflösung herunterladen. Es handelt sich um die Verteilung der Kirchen ohne jegliche Interpretation. Jeder mag versuchen in dieses Punktesystem einen Sternenhimmel einzuzeichnen, der nur ein Dutzend Sternbilder in der richtigen relativen Anordnung zueinander abbildet. Selbstverständlich lassen wir auch Verzerrungen zu, selbst wenn Sie diese nicht erklären können. Die Ergebnisse (oder Ihren Erfahrungsbericht) schicken Sie bitte an uns oder posten Sie Ihre Gedanken im Forum. Hier wird im Augenblick ein eigener Thread zu diesem Thema eingerichtet.
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