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Die Diskussion: Argumente und Ausweichmanöver |
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In der Folgediskussion zu Professor Wolfhard Schlossers Beitrag in der Hertener Runde nahm Wolfgang Thiele mehrfach zum Hauptargument des Astronomen Stellung, dass man im Buch einen modernen Sternehimmel abgebildet habe: Die in der Karte gezogenen Verbindungslinien in den Sternbildern entsprächen natürlich der modernen Sichtweise. Es käme jedoch lediglich auf die Stellung der Sterne relativ zueinander an. Thiele fasste zusammen: "Wie die einzelnen Völker es gesehen haben, spielt letztendlich überhaupt keine Rolle!"
"Da haben Sie den Kern missverstanden" insistierte Schlosser. "Mir wäre lieber gewesen, Sie hätten in Ihrem Buch einen Auerochsen, ein Wildschwein oder eine Dinkelpflanze dargestellt, aber Sie haben eine Auswahl dargestellt, die uns (heute) hier betrifft, aber nicht die anderen Völker!"
Informieren Sie sich über den weiteren spannenden Diskussionsverlauf auf der Folgeseite!
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Knorr: "Ich verstehe Sie überhaupt nicht!" |
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In der Diskussion über die Argumentation Professor Bergmanns in der Hertener Diskussionsrunde äußerte Dr. Herbert Knorr unverhohlen sein Unverständnis über dessen Ausführungen: "Ich habe große Teile Ihrer Ausführungen überhaupt nicht verstanden, weil ich ... nicht begriffen habe, in welchem Bezug es zu unserem Buch steht." Knorr wies darauf hin, dass die Ausführungen zum Thema Kaminski von den Autoren (wie im Buch beschrieben) ja von ihm und Thiele geteilt würden.
Die Kritik an der Überbewertung Wormbachs konterte er mit dem Argument, dass Wormbach in Bezug auf die Theorie ja lediglich in seinem Funktionszusammenhang gesehen werden müsse. Bergmanns kulturhistorische Ausführungen wolle er gar nicht widersprechen, sie seien aber für die Theorie nicht relevant. Auch zu den Fragen der Missionierung, den Standorten von Kirchen und der Kultstättenkontinuität stellte Knorr fest, dass in vielen Bereichen die Darstellung im Buch dem entspräche, was Bergmann vorgetragen habe, und dass diese Aussagen im Buch bereits diskutiert würden. Allein, die Gründe, warum diese Erkenntnisse gegen die Grundthese des Buches sprächen, habe Bergmann nicht aufgezeigt.
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Prof. Bergmann: Mit Dreien dagegen |
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Drei wesentliche Argumente sind es, die der Bochumer Mediävist und Professor an der Ruhr Universität Werner Bergmann bei der Diskussion im Hertener Glashaus ins Feld führte. Diese Argumente sprächen letzten Endes auch gegen die Theorie eines "Himmelsabbildes auf der Erde", wie es die Autoren sehen.
Im Einzelnen sei dies die "Überschätzung der Kirche von Wormbach", die "falsche Einschätzung der Missionierung und Christianisierung im betroffenen Raum" und "wesentliche Beispiele für andere Ursachen, die zu Kirchengründungen führten".
Im Folgenden finden Sie die Argumente und Beispiele aus dem Vortrag unkommentiert zusammengestellt. Die Diskussion, die sich diesen Ausführungen anschloss, wird im nächsten Beitrag dargestellt.
Eine kleine Bitte an unseren kritischen Leser: Die Einzelpunkte können im Forum diskutiert werden, und sollten nicht im Kommentar zu diesem Artikel zusammengefasst werden. Einige Threads sind bereits vorbereitet.
Anmerkung: Zugegebenermaßen etwas verspätet - aber immerhin noch in der richtigen Woche: Hier steht nun der für Montag angekündigte Beitrag über die Gegenargumente von Prof. Bergmann. |
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Schlosser: Das ist kein Sternenhimmel |
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Knapp siebeneinhalb Minuten benötigte Prof. Wolfhard Schlosser um seine Kritik am Sternensystem des "Himmels unter uns" zusammenzufassen. Er beschränkte sich dabei auf die dargestellten Sternbilder und ließ wenig Gutes an der Darstellung von Thiele und Knorr.
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